Moin, Moin, meine lieben Freunde!
Lang ist's her, dass ich zuletzt geposted habe, aber das hat alles seinen Grund *hust hust*. Wie alles, was ich anfange, hat auch das Bloggen meine großartigen prokrastinatorischen Fähigkeiten kennengelernt. Kurz gesagt: Ich hab es aufgeschoben. Schande über mich und meine Kuh, schon klar, aber es tut mir auch wirklich leid. Manchmal ist das Liegenbleiben halt einfacher, als aufzustehen und sich vor den Computer zu setzen ;)
Dafür werde ich jetzt alles geben und da anfangen, wo ich zuletzt aufgehört hab.
Als ich meinen letzten Post geschrieben habe, war ich noch voller Vorfreude auf den Tagestrip nach Hamburg- und den Urlaub in London.
Hamburg war- wie sollte es auch anders sein- fantastisch. Wir haben eine Goldmedaillen-würdige Strecke zu Fuß zurückgelegt, waren an den Landungsbrücken, in der Hafencity, in der Innenstadt, in St. Pauli auf dem DOM und haben lauter zauberhafte (das ist für dich, N ;)) Dinge getan.
An den Landungsbrücken haben wir beim Hard Rock Café vorbeigeschaut, in der Hafencity haben wir uns eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe angesehen und auf dem DOM bin ich mit der Olympia-Achterbahn gefahren. Ich LIEBE diese Achterbahn. Nach der fabelhaften Fahrt gab es dann noch Lebkuchenherzen im Stile unserer jeweiligen Lieblingsfußballvereine für mich und S.
Vor dem ganzen Kirmesspektakel waren wir in der wundervollen Innenstadt Hamburgs und haben uns einen Bummel durch diverse Läden gegönnt.
Auf dem Weg zu Abercrombie&Fitch, der sich vor nicht allzu langer Zeit in der Hansestadt angesiedelt hat, sind wir ganz zufällig auf einen coolen chinesischen Markt auf dem Rathausplatz gestoßen.
Es gab große rote Lampion-Ballons und Drachen, die in der Luft standen, einen Kerl der live auf einer Erhu, einer chinesischen Geige, gespielt hat und damit den ganzen Platz beschallt hat und jede Menge cooler Stände, an denen man alles mögliche, was auch nur im geringsten mit China zu tun hat, erwerben konnte. Dazu gehören Kimonos und kunstvoll bestickte Kleider aus Seide, winkende Katzen, Drachen, Schnitzereien aus Holz und Jade und Fächer.
Ich hab einen wundervollen Fächer aus dunklem Holz, der mit bemaltem Stoff bespannt ist, erstanden.
Hier ein Foto davon:
| Fächer vom chinesischen Markt |
Ich bin wirklich froh, den gefunden zu haben.
Ausgestatten mit dem zauberhaften Fächer, ging es dann weiter zum A&F, wo ich, nachdem wir uns beinahe in dem riesigen Laden verlaufen hätten, ein Foto mit einem knackigen, halbnackten Kerl, der extra dafür am Eingang bereitstand, gemacht habe (Yeahi!).
Danach ging es dann einmal quer durchs Alsterhaus (Karstadt für reiche Leute, in Berlin das KaDeWe und in München der Oberpollinger), um auf den Jungfernstieg zu kommen. Da haben wir noch einen Abstecher in den Applestore gemacht. Auch riesig. Zwei Etagen. War schon genial. Nur leider hatten sich meine Mutter und S an den Kindertisch gesetzt und auf den iPads gespielt, die da extra zur Kinderbelustigung angeschlossen waren. War schwer sie von den stupiden Bläschenplatzerspielen loszukriegen. Wirklich.
Später am Tag sind wir leider wieder Richtung Heimat (an dieser Stelle bitte kurz an das großartige Musical denken) gefahren und dort dann mit einer Verspätung von 1 Stunde (wenn nicht sogar mehr) angekommen. Mit der Deutschen Bahn zu fahren ist halt immer wieder eine Freude. Erst hatte der Zug aus Hamburg bei Abfahrt schon eine Stunde Verspätung, dann fuhr der Regionalexpress aus Münster auch erst viel später ab- und dann saß, sozusagen als Kirsche obendrauf, auch noch ein Haufen betrunkener Idioten mit lauter Ballermannmusik im Zug. Wir hatten uns lange vor der Abfahrt in ein fast leeres Großraumabteil gesetzt, der Zug war lang und leer, und wo setzen sich die Affen hin? In unser Abteil. Dann haben wir uns in ein anderes gesetzt.
Am Montag in der darauffolgenden Woche ging es dann auch schon in Richtung London (Yeahi!).
Ich musste um halb vier aufstehen. Also habe ich mir brav den Wecker auf entsprechende Uhrzeit gestellt (vorher noch die Abschlussfeier der olympischen Spiele zu gucken ist keine gute Idee, es könnte zu Mangelerscheinungen kommen), und weil ich gedacht habe, dass zu so einer brutal frühen Uhrzeit kein vernünftiges Radioprogramm läuft, habe ich meinen Wecker, der mich sonst mit 1Live weckt, auf Alarm umgestellt.
Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Um 3:30 ging dann auch der Alarm an. Mit einer Lautstärke, die kein Weckton haben sollte. Und dann auch noch ein sehr nettes Geräusch. Nicht dieses hohe Piepen, dass man sonst kennt, sondern ein tiefes Tuten. Bei 200 Dezibel saß ich dann senkrecht im Bett. Wirklich. Vor Schock fing dann auch noch meine Nase an zu bluten. Jetzt lache ich darüber, aber zu dem Zeitpunkt war das alles andere als witzig. Das Ereignis wird vermutlich als "Brutalstes Aufwachen Ever" in die Geschichte eingehen.
Nachdem der Schock überwunden war, ging es zum Flughafen Dortmund. Und von dort nach London Luton. Und dann, mit dem Zug nach King's Cross/St. Pancras. Und von da dann mit der U-Bahn (voll durch den Berufsverkehr am frühen Morgen) nach Canada Water. Und von da dann mit dem Bus zum Hotel. Und das alles bei zu wenig Schlaf und mit einer Menge Gepäck.
Tja, und wie es dann weiter ging?
Das verrate ich euch morgen. Denn jetzt kommen die neuen Folgen Criminal Minds. Die für mich theoretisch nicht mehr neu sind, da ich die schon gesehen hab, aber es geht ums Prinzip.
Also, schreibt mir irgendetwas in die Kommentare und habt noch einen schönen Abend.
xoxo,
V.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen